Über den Stand der Dinge, was den Hallenanbau in Mühlhausen betrifft, wurde in der Jahreshauptversammlung des TV Mühlhausen diskutiert.Man habe bisher noch keinen Euro für den Um- oder Anbau ausgegeben, stellte TV-Vorsitzender Klaus Jansen fest, außerdem sei auch noch keine Entscheidung gefallen, in welche Richtung der Ausbau stattfinden solle.

Fakt ist aber, dass die Halle für den Spielbetrieb 1,50 Meter zu schmal ist. Im Dezember wurde der HSG Twistetal noch einmal für drei Jahre eine Sondergenehmigung für die Landesliga der Damen und Bezirksoberliga der Herren erteilt. Doch HSG-Vorsitzender Holger Schmidt erklärte, dass der Handballbezirk deutlich zu verstehen gegeben habe, dass dies wohl die letzte Sondergenehmigung gewesen sei. Angebot einholen Die Frage, was der TV denn mit einem Umbau einer gemeindlichen Halle zu tun habe, beantwortete Jansen mit den Zuschüssen, die dabei nur ein Sportverein, nicht aber eine Gemeinde erhalten würde. Die Gemeinde würde im Fall eines Umbaus weiterhin Eigentümerin bleiben, aber der TV könnte als Bauherr Zuschüsse bekommen. Jansen täte es unendlich leid, wenn er den Jugendlichen, mit denen jahrelange Aufbauarbeit in den Jugendmannschaften geleistet würde, in drei Jahren sagen müsste, dass es mit dem Twistetaler Handball nun nicht mehr weitergehe. Um einen Schritt weiterzukommen, beauftragte die Versammlung bei vier Enthaltungen den Vorstand, von einem Architekten Angebote einzuholen, was ein Umbau kosten würde. Denn nur mit diesen Zahlen könnte an das Gemeindeparlament herangetreten werden. Bisher sind Gespräche mit Matthias Schäfer vom Kreissportamt, Bürgermeister Günther Hartmann und dem Bauamt der Gemeinde Twistetal geführt worden. Knackpunkt des Anbaus ist der KK-Schießstand, der bei der Variante nach Süden wegfallen würde. Bei der Variante nach Norden müssten Parkflächen vor der Mehrzweckhalle wegfallen. Ein zwingendes Argument für den Ausbau sei die komplette Auslastung der Halle für jeden Tag der Woche. Aus der Versammlung sprach Friedrich Gröteke noch einen weiteren Punkt an. Es sei ja schließlich nicht nur die zu geringe Breite der Halle, sondern es gebe auch weitere Aspekte, die dafür sprechen würden, etwas zu tun. Seiner Meinung nach läge in der knapp 40 Jahre alten Halle vieles im Argen (Strom, Wasser), was die Überlegung zu einem kompletten Neubau rechtfertigen würde.

Quelle HNA Online